Pressemitteilung

Neues MRT schwebt ein

Dominikus-Krankenhaus Berlin erweitert Radiologische Abteilung mehr

Pressemitteilung

Erzbischof Koch besucht Caritas-Flüchtlingsunterkünfte in Schöneiche und Bad Saarow

Erzbischof Koch wird dort am 24. Februar 2017 mit den Bewohnern, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, Vertretern der Gemeindeverwaltungen und Kirchengemeinden ins Gespräch kommen und die Einrichtungen segnen. mehr

Vormund werden

Junger Mann im Porträt

Seit 2015 gibt es eine erhebliche Zahl Minderjähriger unter den Geflüchteten, die ohne Eltern oder Verwandte nach Deutschland gekommen sind. Sie brauchen besonderen Schutz, Fürsorge und eine kompetente Unterstützung durch eine/n gesetzlichen Vertreter/in. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bietet laufend unverbindliche und kostenfreie Informationsveranstaltungen rund um die ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Sie erhalten Informationen zu den rechtlichen Voraussetzungen und Aufgaben eines Vormunds, sowie die Begleitung und Beratung durch den Caritas-Vormundschaftsverein. 

Nächster Termin:

Donnerstag, den 23.März 2017
17:00 - 19:00 Uhr
Caritas-Seniorenzentrum Kardinal Bengsch
Iburger Ufer 14,10587 Berlin 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.03.17 an: vormundschaftsverein@caritas-berlin.de

Weitere Informationen und Termine 2017

Kämpfen für ein Stück Normalität

Leoni mit ihrer Mutter Katharina

Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar haben wir die zehnjährige Leoni und ihre Mutter besucht. Leoni ist an Leukämie erkrankt - zusammen mit ihrer Mutter Katharina kämpft sie jeden Tag gegen die Hürden des Alltags und für ein Stück Normalität. "Manchmal sagt sie, dass sie die Krankheit hasst. Aber sie ist sehr tough, ein erwachsenes Kind", erklärt Katharina. "Sie gibt mir viel Kraft."

Warum der Ehrenamtliche Valentin die kleine Leoni zum Strahlen bringt und wie der Caritas Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienst die Familie unterstützt, lesen Sie in unserer Reportage "Kämpfen für ein Stück Normalität".

“Jugend ermöglichen“: 15. Kinder- und Jugendbericht veröffentlicht

Jens-Uwe Scharf

Der 15. Kinder- und Jugendbericht, ein umfassender Bericht der Bundesregierung über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland ist Ende vergangener Woche veröffentlicht worden.
Jens-Uwe Scharf, Fachreferent für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Caritasverband für das Erzbistum Berlin, bezieht Position zu einigen im Bericht genannten Punkten:
„Jugendarbeit ist kein Auslaufmodell, sondern so wichtig und nötig wie nie. Hier werden Jugendliche erreicht, die woanders nicht angesprochen und zum Teil schon aufgegeben wurden. Dabei ist die Jugendarbeit für das soziale Lernen, die politische und kulturelle Bildung der jungen Menschen unverzichtbar. Jugendarbeit muss über ein Berliner Jugendfördergesetz  für die Zukunft abgesichert werden. ‚Jugend ermöglichen‘ - das bedeutet aus meiner Sicht, jungen Menschen wieder mehr Frei- und Entwicklungsräume zu geben – sei es an der Ganztagsschule, den Übergängen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, oder auch in der Flüchtlingsarbeit.“

Pressemitteilung zur Veröffentlichung des 15. Kinder- und Jugendberichts

Pressemitteilung

Politik muss mehr für Wohnungslose tun

Berliner Caritasdirektorin neue Vorsitzende der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mehr

Tarifliche Bezahlung von Erziehern nach TVöD für alle Träger

Ulrike Kostka bei einer Pressekonferenz

Die Caritas unterstützt die Forderungen der Erzieher und Sozialarbeiter in Berlin, künftig nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt zu werden. Dies ist auch im Koalitionsvertrag vorgesehen. In Berlin gilt zurzeit der niedrigere Tarifvertrag der Länder (TVL Berlin). Hierdurch verdienen diese Berufsgruppen laut GEW pro Monat etwa 430 bis 540 Euro weniger. Am TVL orientiert sich auch die Refinanzierung der Kitaplätze. Träger, die besser vergüten, geraten in finanzielle Schwierigkeiten. Von Erziehern wird immer mehr verlangt, sie werden dafür aber nicht angemessen bezahlt. Immer weniger Erzieher gehen zudem nach ihrer Ausbildung in Kitas. Viele steigen auch aus finanziellen Gründen aus dem Beruf aus. „Der TVöD muss auf alle Träger im Erziehungsdienst angewandt werden. Die schlechtere Bezahlung verschärft den Erziehermangel auch in katholischen Kitas. Wenn sich das nicht ändert, finden Berliner Kitas keinen Nachwuchs und immer mehr Fachleute wandern in andere Bundesländer“, so Caritasdirektorin Ulrike Kostka.

Was ist gute Pflege wert?

Logo Katholischer Pflegekongress 2017

Am 31. März und 1. April 2017 findet der zweite Katholische Pflegekongress in Berlin statt. Herzlich eingeladen sind alle beruflich Pflegende, Führungskräfte und Lehrpersonen.

Welchen Wert hat unser Handeln - für uns selber, für unser Gegenüber, aber auch für die Gesellschaft? Der Kongress lädt ein, miteinander zu diskutieren, was christlich pflegen heißt und wie Christsein im Pflegealltag gelingen kann.

Acht Workshops bieten Gelegenheit, sich bestimmten Fragen eingehend zu widmen. Für die Teilnahme können zehn Fortbildungspunkte angerechnet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Obdachlose: Caritasdirektorin appelliert an Berliner Senat

Diözesancaritasdirektorin Prof. Dr. Ulrike Kostka

Angesichts der klirrend kalten Temperaturen fordert Caritasdirektorin Ulrike Kostka im RBB-Inforadio den Berliner Senat zum Handeln auf. Obdachlose bräuchten in diesen kalten Wintertagen mehr Schlafplätze, vor allem sei es wichtig, dass der Senat mehr Immobilien in zentraler Lage zur Verfügung stellt. Die immer weiter steigenden Immobilienpreise sieht Kostka als Hauptproblem für die Organisatoren der Berliner Kältehilfe. Außerdem solle die BVG mehr U-Bahnhöfe über Nacht öffnen.

Zum vollständigen Interview, RBB-Inforadio 16.1.2016

Zusammen sind wir Heimat

Die Caritas-Jahreskampagne für 2017 ist gestartet. Sie zeigt, wie an verschiedenen Orten in Deutschland mit verschiedenen Menschen eine neue Heimat entsteht. Die Bundesrepublik hat 2015 rund 890.000 Menschen Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gewährt. Aber können wir diesen Menschen überhaupt Heimat geben? Und wie entsteht eigentlich Heimat? Das Credo der Kampagne lautet  „Zusammen sind wir Heimat“. Das Kampagnenvideo gibt weitere Denkanstöße:

 

Zur Kampagnenwebsite: www.zusammen-heimat.de

YouTube-Star trifft Obdachlose

In Berlin fallen viele Hilfsbedürftige durch die Maschen des Hilfenetzes. Gerade Menschen, die auf der Straße leben, leiden im Winter unter den kalten Temperaturen. Der YouTube-Star Firas Alshater begleitet deshalb für einen Tag das Caritas-Arztmobil und lernt obdachlose Menschen kennen, die krank sind. Wie das Team zum Beispiel eine Frau rettete, die seit 17 Jahren auf der Straße lebt, erfahren Sie hier:

 

Weitere Informationen zum Caritas-Arztmobil und Spendenmöglichkeit

Flucht nach vorn - Das Engagement der Caritas für Flüchtlinge

Mitarbeiterin der Caritas mit Flüchtlingen auf dem LAGeSo

2015 sind mehr als eine Million Menschen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Viele stammen aus Kriegs- und Krisenländern wie Syrien oder Afghanistan. Ihr Weg nach Europa war häufig lebensgefährlich.

Überall in Deutschland versuchen Helferinnen und Helfer der Caritas, Flüchtlingen den Start in neuer Umgebung etwas zu erleichtern. Der Film "Flucht nach vorn" (Trailer, 1,33) und eine Webseite stellt die Arbeit der Caritas für Flüchtlinge national und international vor. Hier können Sie den Film in ganzer Länge (29 Minuten) anschauen.